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Die Raumluftqualität steigt, Energieverbrauch und Kosten sinken mit dem Wolf Schullüftungsgerät CGL

Man kennt das: Viele Menschen sitzen zusammen in einem Raum und nach einer Stunde setzt das Gähnen ein. »Lasst doch mal Sauerstoff rein!«, ruft dann jemand, und die Fenster werden aufgerissen. Effiziente Lüftungssysteme von Wolf sorgen für bessere Raumluft und helfen Energie und Kosten zu sparen. „Verbrauchte Luft“ zeichnet sich vor allem durch einen höheren Anteil an Kohlendioxid aus und das macht uns schon in sehr kleinen Mengen müde. Wenn wir atmen, dann reichern wir die Luft mit CO2 an:

In der normalen Raumluft sind etwa 21 Prozent Sauerstoff und nur 0,03 Prozent CO2. Unser Atem dagegen enthält nur noch 14 Prozent Sauerstoff, aber 5,6 Prozent Kohlendioxid – dessen Menge hat sich also mehr als verhundertfacht. Einfachstes Maß für die Qualität der Raumluft ist also deren Kohlendioxidgehalt. Die normale CO2-Konzentration in der Außenluft liegt bei 360 ppm (parts per million) in Reinluftgebieten und etwa 500 ppm in städtischen Gebieten. Die schon vor etwa 150 Jahren definierte Pettenkofer-Zahl, die auch heute noch als günstiger CO2-Grenzwert für gute Raumluft gilt, liegt bei 1.000 ppm. Bereits bei 1.500 ppm CO2 (Lufthygienewert nach DIN 1946-2) geben ca. 35% der Raumnutzer Unzufriedenheit mit der Raumluftqualität an und bei 2.000 ppm lässt die Konzentrationsfähigkeit erheblich nach.

In der Realität herrscht jedoch oft viel dickere Luft. In Räumen ohne Ventilation und bei geschlossenen Fenstern steigt der CO2-Gehalt in der Raumluft etwa im Verlaufe einer Schulstunde um durchschnittlich 1.500 ppm an. Je nach Ausgangswert, Lüftungsaktivität und Schülerzahlen liegen die Werte am Ende zwischen 1.900 und 3.300 ppm. Ein mehrstündiger Unterricht bei geschlossenen Fenstern führt bei den üblichen Raumbelegungszahlen im Verlaufe des Vormittags zu CO2-Werten von ca. 5.000 bis 6.000 ppm. Um für Schüler und Lehrer optimale Arbeitsverhältnisse zu schaffen, sollten also Klassenzimmer kontinuierlich be- und entlüftet werden. Die herkömmliche Fensterlüftung reicht allerdings in der Regel nicht aus, um ein Klassenzimmer mit ausreichend Frischluft zu versorgen. Hinzu kommen Straßenlärm, Abgase, Pollen und Zugluft, die durch offene Fenster in den Raum gelangen können.

Quelle: Wolf - Comfort-Großraumlüftung CGL Quelle: Wolf - Comfort-Großraumlüftung CGL
Quelle: Wolf - Comfort-Großraumlüftung CGL Quelle: Wolf - Comfort-Großraumlüftung CGL Quelle: Wolf - Comfort-Großraumlüftung CGL

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Großraumlüftungssysteme sind deshalb für die kontrollierte Be- und Entlüftung von Einzelräumen die optimale Lösung. Sie führen den Räumen gefilterte Außenluft in ausreichender, regelbarer Menge zu. Gleichzeitig wird ein entsprechendes Luftvolumen an verbrauchter, CO2-belasteter Raumluft abgesaugt. Als einfache Faustformel gilt also: Mit einer effizienten Lüftung steigt die Luftqualität, während gleichzeitig der Energieverbrauch und die Kosten für den Betreiber drastisch sinken. Denn bis zu 90% der Wärme aus der Abluft werden der Zuluft wieder zugeführt und zugleich Schadstoffe wie Geruchsstoffe, Feinstäube usw. wirkungsvoll entfernt.

Bestens geeignet für die energetische Sanierung aber auch für den Neubau ist das Wolf Comfort-Großraum-Lüftungsgerät CGL. Das kompakte Schrankgerät benötigt mit den Abmessungen B/T/H (mm) 1017/508/2137 sehr wenig Platz und erfüllt bei einer Luftmenge von bis zu 800 m3/h die Hygienerichtlinie VDI 6022. Ein besonderer Clou der Großraum-Lüftung: Durch den hohen Wärmerückgewinnungsgrad - die Wärme der Abluft wird bis zu 90% über einen Wärmetauscher an die zugeführte Frischluft abgegeben - und die hohe Wärmeabstrahlung bei großen Menschenmengen (30 Personen entwickeln ca. 3,75 kW Wärmelast) heizt sich der Raum mit den CGL weitgehend von selbst. Zur hohen energetischen

Geräteeffizienz tragen außerdem die beiden EC-Zu- und Abluftventilatoren bei, die auf minimale elektrische Anschlussleistung kommen. Das Gerät kann direkt im Raum aufgestellt werden. Die Luftverteilung erfolgt wahlweise über die seit langem bewährte Verteilung über Kanäle, über einen an der Decke montierten Textilluftschlauch oder über ein Ausblas-Aufsatzmodul. Alle Regelungskomponenten sind bereits im Gerät montiert. Mit einem in das Gerät integrierbaren CO2-Fühler kann die Zu-/Abluft innerhalb individuell einstellbarer Zeitfenster bedarfsgerecht und stufenlos geregelt werden. Über eine Bypass-Klappe kann das Gerät mit 100 Prozent kühler Außenluft zum Beispiel zum Abkühlen eines Klassenzimmers über Nacht oder zur freien Kühlung betrieben werden. Diese Nachtkühlfunktion sorgt auch in sonnenexponierten Räumen für eine angenehme Wohlfühltemperatur. Neben dem Einsatz in Klassenzimmern und Kindergärten finden die Geräte auch ideale Anwendungsmöglichkeiten in Besprechungsräumen, Vereinslokalen, Büros oder Kantinen.


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